Nikolaus Einhorn
-Integrale Studien-

Familienaufstellungen

(Wochenendseminare, Termine und Kosten auf Nachfrage bzw. unter "Aktuelle Seminartermine")

Wann kann eine Familienaufstellung hilfreich sein?

Die Familienaufstellung ist hilfreich für Frauen und Männer:

- die trotz aller Liebe das Zusammenleben in Freundschaft, Partnerschaft und Ehe als schwierig und leidvoll erleben

- die allein leben, jedoch den Wunsch haben, eine Liebesbeziehung bzw. eine Lebenspartnerschaft zu beginnen

- die beabsichtigen, eine Beziehung zu beenden, oder belastende Verstrickungen klären möchten

- die die Beziehungen in ihrer Gegenwarts- oder Herkunftsfamilie trotz bester Absichten als belastend und problematisch erleben  

- die Klärung und Hilfe brauchen bei schweren seelischen oder organischen Störungen oder Krankheiten wie zum Beispiel Sucht, Depression, Suizidalität oder Krebs

- die in beruflichen Konflikten gute Lösungen finden wollen

- zur beruflichen Fortbildung

 

Tiefes Verständnis für menschliche Beziehungen

Das Familienstellen ist eine sehr befriedigende und bewegende therapeutische Arbeit, durch die wir ein tiefes Verständnis für menschliche Beziehungen entwickeln. Sie ist eine wirkungsvolle Methode, um unglückliche Lebensskripten heilsam zu verändern.

An meinen Wochenendseminaren nehmen in der Regel 12 bis 16 Personen teil, Frauen und Männer. Die Gruppe sitzt in einem Kreis. In der ersten Sitzung stellen sich die Teilnehmer/innen vor. Und es wird eine Einführung in den Prozess der Familienaufstellung gegeben und die Unterscheidung zwischen der persönlichen und der archetypischen Beziehungsebene erläutert.

Die persönliche und die archetypische Beziehungsebene*

In der Familienaufstellung wird der wesentliche Unterschied zwischen der archetypischen und der persönlichen Beziehungsebene deutlich, den wir im Alltagsleben oft nicht hinreichend beachten.

Persönlich können wir einen Menschen lieben, sympathisch finden oder ablehnen, unabhängig davon, ob er nun zu unserer Familie gehört und wir mit ihm verwandt sind oder nicht. Hier bewegen wir uns auf der persönlichen Beziehungsebene. Die archetypische Beziehungsebene betrifft die familiäre Rolle und Stellung, in der die Familienmitglieder zueinander stehen.

Die archetypische Beziehungsebene hat tiefreichende biologische und soziale Wurzeln in unserer Evolution. Auf dieser Ebene sind unser Platz und unsere grundlegenden Beziehungen zu den anderen Familienangehörigen festgelegt. Wenn diese Ebene missachtet oder ausser acht gelassen wird, geraten in der Familie unser Platz und unsere Beziehungen zueinander ins Wanken.

Durch die Familienaufstellung werden unser Platz in der Familie und die Beziehungen der Familienmitglieder untereinander sichtbar gemacht. Ordnung und Unordnung werden leibhaftig erlebbar. Was aus dem Lot gekommen ist, kann wieder ins Lot gebracht werden.

(*Diese für die Systemische Aufstellungsarbeit wesentliche Unterscheidung verdanke ich meinem verehrten Kollegen Victor Chu.) 

Λ
V