Nikolaus Einhorn
-Integrale Studien-

Meditation

(√úbungstage, √úbungswochenenden, siehe unter Anmeldungen / Anfragen EMAIL: einhorn.ploeger@t-online.de

INNEHALTEN
SICH NIEDERLASSE

ZUR RUHE KOMMEN
DIE STILLE FINDEN
SICH SELBST (ER)KENNEN
DAS LEBEN LIEBEN
DEN ALLTAG MEISTERN
DER MITWELT DIENEN

Warum meditieren wir?

Aus der Ruhelosigkeit und den Wirren des täglichen Lebens kommend, lassen wir uns nieder im Namen der Meditation. Wir lassen uns empfänglich und offen werden für ein bewusstes Da-Sein von Sekunde zu Sekunde, von Augenblick zu Augenblick, von Atemzug zu Atemzug, von Gegenwartsmoment zu Gegenwartsmoment.

Aufgerichtet dasitzend, lassen wir uns gegenwärtig sein in Körper, Seele und Geist, lassen uns zur Mitte kommen. In der Mitte sein heißt, bei sich sein, in der Gegenwart wohnen, ganz anwesend sein – und zwar gleichermaßen nach innen wie nach außen – nach Möglichkeit entspannt und hingegeben ans Leben und geatmet vom Leben, das sich immer gerade jetzt vollzieht.

Wir üben kontinuierliche und uneingeschränkte Aufmerksamkeit – kontinuierliches und uneingeschränktes Gewahrsein, das sich dem gegenwärtigen Geschehen ohne zu urteilen und ohne Widerstand widmet – dem Geschehen, das „ich“ selber bin – atmend, schauend, lauschend.

Wir kommen in Kontakt mit dem grundsätzlichen Wesen unseres Bewusstseins, mit unserer grundlegenden primären Erkenntnisfähigkeit, diem von Inhalten unbeeinflusst bleibt. Wir üben  uns darin, uns immer stärker der Inhalte des Geistes bewusst zu werden, um in dieser Achtsamkeit ruhen und sie entspannt aufrechterhalten zu können, ohne sich von mentalen Konstrukten und starken Emotionen ablenken zu lassen. Sind wir in der Lage, uns auf diese reine Achtsamkeit zu berufen,können wir auch mit negativen Emotionen umgehen. Wenn wir diesen Zustand des Bewusstheit erfahren, dann istb die Bewusstheit immer hinter dem Schleier der Gedanken präsent.

So kommen Herz und Verstand in Einklang miteinander, und wir sind verbunden mit dem Prozess des Lebens. Allmählich weicht die Ruhelosigkeit dem Präsent-Sein, und der Alltag, den wir alle leben müssen, zeigt sich bald als der wahre Ort des Übens.

Wir üben uns im Üben, in der Kunst des An-wesend-Seins an einem Ort der Stille und Zurückgezogenheit. Und im alltäglichen Leben, in Arbeit und Schule, Familie und Öffentlichkeit erobern wir Gegenwart zurück – Gegenwart als An-Wesenheit, und praktizieren lebendige Meditation.

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